978-3-03909-175-1

Das Scheitern geht weiter

Oder: Die Ohnmacht des Narren

Regber, Holger
ISBN 978-3-03909-175-1
1. Auflage
erschienen in 2010
Sprache D
219 Seiten
gebunden

 

CHF 25,90 / EUR 19,80

Blick ins Buch

Zum Buch
Florian Willengud will die Wirtschaft besser verstehen und begibt sich als moderner Till Eulenspiegel auf eine weitere Reise durch das Management von Unternehmen. Doch statt Verständnis für rationale Zusammenhänge findet er groteske Irrationalität, statt Linearität und Struktur Schizophrenie, statt Antworten Fragen:
Warum ist es lukrativer, über Wertschöpfung zu reden, statt selbst Werte zu schaffen?
Wie wird aus einem simplen Buchstabendreher die aktuellste Managementstrategie?
Ergibt die Change der Change ein Change Management höherer Ordnung?
Welchen Profit erwirtschaften Non-Profit-Organisationen?
Muss die industrielle Nutzung gentechnisch veränderten Wissens gekennzeichnet werden?
Warum sind verlorene Mitarbeiter glückliche Mitarbeiter?
Welche Kennzahl misst die Bedeutung von Kennzahlen?
Gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen Kommunikationsstärke und Anzahl der verwendeten Anglizismen?
Warum wird der Begriff Kundenorientierung vor allem von den Abteilungen benutzt, die selten mit Kunden Kontakt haben?
So erkennt Willengud, dass Wirtschaft einem ausgeklügelten Masterplan zu folgen scheint, dessen Funktionieren lediglich durch Mitarbeiter gestört wird.

Leseprobe
«27. März – Endlich war der Beitrag erschienen. Mein Beitrag. In den Management News. Mit Ankündigung auf der Titelseite: Strategisches Arbeiten im Unternehmen. Ich holte die Flasche Williams Birne unter der Spüle hervor, füllte das schmale Glas bis zum Rand und prostete meinem Spiegelbild im Fenster zu. Auf meinen Artikel! Sicher, nichts Großes. Grade mal zweitausend Zeichen. Aber Länge sagt ja noch nichts über Qualität aus. Ich schlug die Management News auf und begann zu blättern. Ein wenig fremd wirkte mein Beitrag. Natürlich, das dreispaltige Layout, die elegantere Schrift. Aber er war von mir. Eindeutig! Unter dem Titel stand mein Name: Ein Beitrag von Florian Willengud. Ich nippte am Glas und begann zu lesen. Doch dann stutzte ich. CBS? Was meinte diese Abkürzung? Ich hatte doch über BSC geschrieben. Über Balanced Scorecard. Und jetzt stand hier CBS. Ein Buchstabendreher? Einfach ein simpler Fehler? Aber auf jeden Fall unangenehm. Nein, das konnte so nicht stehen bleiben. Das musste korrigiert werden. Ich griff zum Telefon …»

Weitere Abenteuer von Florian Willengud:

 Scheitern mit Erfolg. Eine Reise ins Innere von Organisationen

Zielgruppe
Alle, die Spass haben an einem ironisch-satirischen Blick auf den Alltag in Unternehmen und Organisationen

Pressestimmen
«Das Scheitern geht weiter: Darinnen wimmelt es von Tools und Flexibility, von Kapitalumschlag und systemischer Umfeldanalyse. Doch Regber hat eine (...) seltene Fähigkeit: Er kann unterhaltsam schreiben und hat mehr als einen Einfall. Sein Held Florian Willengud soll undercover ermitteln, wie Produktion und Organisation ticken. Dazu mimt er den Unternehmensberater. Jede Untersuchung ist eine Geschichte aus dem deutschen Betriebs- und Leitungs-Leben.» (Eulenspiegel 2/11)

«Böswillig gedacht könnte man behaupten, der Chemnitzer Autor Holger Regber hätte mit seinem Buchdebüt Scheitern mit Erfolg vor vier Jahren sein Ziel verfehlt. Denn mit seinem aktuellen Titel Das Scheitern geht weiter schickt er seinen Helden Florian Willengud erneut auf die Reise in Innere von Organisationen, um Behörden und Unternehmen mit einer Prise Satire deren oft irrsinnige interne Verwaltungsprozesse aufzuzeigen. (...) Florian Willengud sieht sich gern als moderner Till Eulenspiegel, der danach forscht, welchen Profit eigentlich Non-Profit-Organisationen erwirtschaften. Und warum ein funktionierender Masterplan lediglich durch die Mitarbeiter selbst gestört werden kann.» (Blitzpunkt Chemnitz, 8.1.2011)

Autor und Künstler
Holger Regber studierte im Anschluss an seine Ausbildung zum Elektromonteur Berufspädagogik, Elektrotechnik/Elektronik und Betriebswirtschaft. Von 1988 bis 1990 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bezirksliteraturzentrum Karl-Marx-Stadt. 1990 arbeitete er als Redakteur bei der ersten freien Zeitung der DDR, dem «Wochenblatt». Seit 1990 ist er als Trainer, Berater und Projektleiter mit dem Schwerpunkt Produktion und produktionsnahe Bereiche bei Festo Didactic Denkendorf tätig.

Neben seiner Berufsausbildung zum Buchdrucker beschäftigte sich André Kozik intensiv autodidaktisch mit Malerei und Grafik. 1987 wurde er als Mitglied in den «Verband Bildender Künstler der DDR» aufgenommen. Seit 1990 arbeitet er als Bühnentechniker am Schauspielhaus Chemnitz. Angeregt durch die Arbeit am Theater entstehen vorwiegend Materialcollagen und Objekte. Seit 2001 ist André Kozik Mitglied im Bund Bildender Künstler Deutschlands und seit 2004 Vorstandsmitglied im Chemnitzer Künstlerbund.

Von Holger Regber sind ausserdem erschienen:

 Möhwald/Regber/Zimmermann: Führung: Wertschöpfung statt Verschwendung

 Salazar/Zimmermann/Regber: Bereit für das Unerwartete: Unternehmen in turbulenten Zeiten führen

 Fischer/Regber: Produktionsprozesse optimieren: mit System!

 Regber: Scheitern mit Erfolg: Eine Reise ins Innere von Organisationen

 Wetzel/Regber/Stahn: To Change or not to Change? Über die wunderliche Wirklichkeit des Wandels in Organisationen

 Regber/Menzel/Thommen/Ger: Crazy Business Stories 1: 50 verrückte Rätselgeschichten aus der Geschäftswelt

 Regber/Menzel/Thommen: Crazy Business Stories 2: 50 verrückte Rätselgeschichten aus der Geschäftswelt