Palettenmuse 80/05
Poesie und Prosa eines Künstlerlebens
Michael Wyss
ISBN 978-3-909066-07-0
168 Seiten
gebunden
mit 20 Zeichnungen
1. Auflage
2007
Fr. 36.00/Euro 22.00

Ausstellung von Michael Wyss
Zentrum Obertor in Winterthur
vom 28. August bis 12. November 2009


Lesung an der Langen Nacht der kurzen Geschichten
Samstag, 24.10.2009, um 16.00 und 21.00 Uhr

Malen, um zu schreiben: Poesie und Prosa eines Künstlerlebens. Lesung aus «Palettenmuse» mit Michael Wyss.
«Vom Schreiben tut der Kopf weh, vom Malen brennen die Augen. Keines kann ich zu lange treiben, beides nicht lassen.» Schaffen und Nicht-schaffen-Können sind Leit- und Leid-Themen, die Michael Wyss, den Maler, der auch schreibt, bzw. den Dichter, der auch malt, umtreiben. Dabei würde S., der Protagonist seiner Geschichten, lieber ein Glas Wein trinken. Besuchen Sie ihn in einem alten Weinkeller mitten in der Altstadt und machen Sie im stimmungsvollen Rahmen einen Ausflug in die Welt des künstlerischen Schaffens.
Bei Moser & Weinkönig, Predigerplatz 46, 8001 Zürich.
ÖV Haltestelle Neumarkt, Tram 3, Bus 31.


Das Buch
Zeit und Vergänglichkeit, gegenwärtige Authentizität und nachtragende Fiktion, Traum und vermeintliches Wachen, erwünschte Kontinuität und erlebte Diskontinuität, Schaffen und Nicht-schaffen-Können sind Leit- und Leid-Themen, die Michael Wyss, den Maler, der auch schreibt, bzw. den Dichter, der auch malt, umtreiben, seit er sich erinnern kann.
Michael Wyss legt unter dem Titel «Palettenmuse» eine lose, wenn auch chronologisch geordnete Folge von gut neunzig Texten – verschiedenster literarischer Genres – vor, die zwischen 1980 und 2005 entstanden sind, und die als (kryptische) Autobiografie gelesen werden können. Das Buch enthält zahlreiche Zeichnungen.

Stimmen zum Buch
«(...) Neben dem Malen und Zeichnen begleitet den Künstler Michael Wyss, der sich auch dem Studium der Germanistik gewidmet hat, seit je das Schreiben; dieses liegt sogar manchmal im Wettstreit mit dem Malen, wie er in seinem eben erschienenen Künstlerbuch mit dem schönen Titel ‹Palettenmuse› gesteht: ‹Vom Schreiben tut der Kopf weh, vom Malen brennen die Augen. Keines kann ich zu lange treiben, beides nicht lassen. Nulla dies sine linea et sine medicina.› Notate, Gedichte und längere, philosophisch-erzählerische Texte aus fünfundzwanzig Jahren Künstlerleben sind zusammen mit Zeichnungen aus verschiedenen Skizzenbüchern zu einem sehr schön gestalteten und sorgfältig von Thomas Kamber in Schrift und Bild gesetzten Werktagebuch vereint. (...)»
Suzanne Kappeler, NZZ, Nr. 35, 12.2.2008, S. 53

Der Autor
Michael Wyss, 1952 in Luzern geboren, Primarschule in Kriens.
Als Vierzehnjähriger erster Ölfarbkasten, erstes Tagebuch.
1972 Matura in Luzern.
1974 übersiedelt Michael Wyss nach Berlin, studiert Kunstpädagogik an der Kunsthochschule Berlin und Germanistik an der Freien Universität Berlin (FU).
1980 Meisterschüler bei Prof. Wolfgang Petrick.
1981 Abschluss der Studien an der Kunsthochschule und der FU.
Wyss kehrt zurück in die Schweiz. Lebt hintereinander in Basel, Luzern, Zürich und Gütighausen.
1989 Aufenthalt in den USA.
1996 Gast im Istituto Svizzero di Roma.
Ab 2006 wieder in Zürich. Mehr oder weniger regelmässige Ausstellungstätigkeit. Einige Arbeiten im öffentlichen Raum.
Michael Wyss hat seit jeher geschrieben, um sich vor dem Malen zu drücken, und gemalt, um nicht immer schreiben zu müssen.

Besuchen Sie die Web-Site von Michael Wyss:
www.wyss-art.ch

Weitere Bücher von Michael Wyss:
Zeichnungen 1987-2006: Langsam lesen

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9783909066070
Palettenmuse 80/05: Poesie und Prosa eines Künstlerlebens 36.00